Die Staatsanwaltschaft wirft 16 ägyptischen Mitarbeitern der in Katar ansässigen Fernsehanstalt die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie Schädigung des sozialen Friedens vor. Zwei Briten, einem Australier und einem Niederländer wird zur Last gelegt, mit ihnen zusammengearbeitet zu haben. Die meisten der Beschuldigten waren Ende des vergangenen Jahres verhaftet worden.
Konkret wird ihnen vorgeworfen, einseitig über die Proteste von Anhängern des abgesetzten Präsidenten Mursi berichtet zu haben. Dessen Muslimbruderschaft war Ende Dezember als Terrororganisation eingestuft worden.