18 Februar 2014 - 20:30
Rohani: Sitzung islamischer Parlamente ist eine Bewegung Richtung einer ausgewogeneren Welt

Der iranische Präsident Hassan Rohani hat heute bei der Eröffnung der neuen interparlamentarischen Konferenz islamischer Länder in Teheran diese Zusammenführung als eine gute Gelegenheit bewertet,

damit das Gedankengut und das gegenseitigen Verständnis von Fragen der islamischen Welt ausgetauscht und Entscheidungen zur Bewegung in Richtung einer ausgewogeneren Welt getroffen werden. Er sagte, die Konferenz biete die Möglichkeit zum Austausch des Gedankengutes, zur Zusammenarbeit, zum tieferen Verständnis der Fragen der islamischen Welt und zu Entscheidungen für eine Welt, die ausgewogener, sicherer, zuversichtlicher und entwickelter für alle Muslime ist.

"Alle wissen, dass die Muslime heute vor großen Problemen und Herausforderungen stehen. Diese Angelegenheiten umfassen ein breites Spektrum von Sicherheitsfragen bis hin zu Wirtschaftskrisen, fehlenden sozialen Ordnung und dem 60-jährigen Kampf zur Befreiung Palästinas und des heiligen El-Kuds (Jerusalem) und den Bestrebungen der letzten Jahre zur politischen Beilegung der Syrien-Krise. Tatsache ist, dass enorme menschliche, natürliche und geografische Ressourcen der islamischen Welt nicht optimal und korrekt zur Lösung der Probleme der Muslime eingesetzt werden. Die Muslime können ohne Zweifel mit ihrem gewaltigen wirtschaftlichen Reichtum und ihrer entscheidenden geopolitischen Position und besser als es heute der Fall ist, leben und eine bessere Stellung unter anderen Völkern und Religionen einnehmen."
Er fügte hinzu: "Wenn wir, die Muslime uns an die erhabenen Lehren des Islam wirklich halten, werden wir Segen und Wohlstand erleben statt dieser Probleme, die die islamische Welt befallen haben. Was der Islam uns lehrt und was in der Sitte des Propheten und seiner Nachfahren und den Koranversen betont wird, und was in den wertvollen Schriften der Schiiten und Sunniten festgehalten wurde, setzt voraus, dass das Interesse und die Vorteile des Kollektivs Vorzug gegeben werden müssen. Alle Muslime überall in der islamischen Welt müssen gleichwertig betrachtet werden; der Wissenschaft muss höhere Bedeutung beigemessen werden und man muss durch sein Verhalten andere zum Islam bekehren können. Um Verständnis, friedliches Zusammenleben und ein schnelles Lösen der Probleme erreichen zu können, bedarf es eines intensiven Einsatzes.
Als Präsident Irans erkläre ich, dass ich die islamische Welt aus dieser Perspektive betrachte und bei den Entscheidungen die politischen und sicherheitsrelevanten Interessen aller islamischen Ländern besonders der islamischen Länder in der Nachbarschaft auf gegenseitiger Basis berücksichtige."