18 Februar 2014 - 20:30
Einberufung von Krisensitzung durch pakistanischen Ministerpräsidenten

- Nachdem die Gespräche zwischen Islamabad und den Taliban-Milizen erneut in die Sackgasse geraten sind hat der pakistanische Ministerpräsident eine Krisensitzung mit dem Leiter der Verhandlungsdelegation der Regierung einberufen.

Die Einberufung dieser Sitzung erfolgte einen Tag, nachdem die pakistanische Regierung im Gefolge der neu veröffentlichten Berichte über das Blutvergießen in den nordwestlichen Stammesgebieten dieses Landes  die zweite Verhandlungsrunde mit der paramilitärischen Gruppe Tehrik-i-Taliban abgebrochen hatte.  Auf der Sitzung vom gestrigen Dienstag, dem 18. Februar, nahmen ebenso der pakistanische Innenminister Muhammad Aslam Khan Khattak und der Informatiosnminister dieses Landes Perwaiz Raschid teil. Der vierköpfige Verhandlungsausschuss der pakistanischen Regierung teilte dem Ministerpräsidenten dieses Landes mit, dass  Gespräche mit den Verhandlungspartner der Taliban eine sinnlose Bestrebung seien.
Nach der Hinrichtung von 23 Soldaten durch die Taliban-Milizen, welche diese im südwestlichen Stammesgebiet verschleppt hatten, waren die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den Paramilitärs in Pakistan in die Sackgasse geraten.
Der pakistanische Premierminister hatte im vergangenen Monat  diese Verhandlungen begonnen, um der Gewalt und den militärischen Auseinandersetzungen in diesem Land ein Ende zu bereiten. Dennoch hatten die Zweifel hinsichtlich des Erfolges der Verhandlungen zwischen der pakistanischen Regierung und den Taliban-Milizen, welche schwierige Bedingungen für die Gespräche festgelegt hatten, zugenommen.