Wie die Nachrichtenagentur IRNA gestern berichtete, hat sein Berater Hossein Fereidun das Geld am Donnerstag persönlich überbracht. „Schon unmittelbar nach Amtsantritt der neuen Regierung hat das Dr. Sepir Krankenhaus eine Spende in Höhe von fünf Milliarden Rial erhalten, und heute wird den Verantwortlichen des Krankenhauses dieselbe Summe überreicht“, sagte er.
Es sei der besondere Wunsch des Präsidenten, ein Zeichen gegen religiöse Diskriminierung im Land zu setzen, so Fereidun. „Durch die Feierlichkeiten zum Sieg der Islamischen Revolution soll die Einheit im Land demonstriert und ein Zeichen gegen erneute Fremdherrschaft und Diktatur und sowie gegen Armut und Diskriminierung gesetzt werden."
Der Regierung sei sehr an einer friedlichen Koexistenz aller Volksgruppen und Religionen gelegen. Präsident Rohani habe schon zu Beginn seiner Amtszeit betont, dass den Krankenhäusern der christlichen und jüdischen Landsleute unbedingt Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse.
Ebenso habe der Präsident zu Beginn des neuen christlichen Jahres einem Krankenhaus der Christen im Iran zehn Milliarden Rial (umgerechnet etwa 300.000 Euro) gespendet.
Das Dr. Sepir Krankenhaus gehört der jüdischen Gemeinschaft im Iran und wurde 1942 gegründet. Der Iran hat mit etwa 30.000 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinschaft im Nahen und Mittleren Osten.