1 Februar 2014 - 20:30
Kirchenoberhäupter in Syrien: Stellt Unterstützung von Milizen ein

Die Situation der Christen im Bürgerkriegsland Syrien hat sich erheblich zugespitzt; die Kirchenoberhäupter von fünf christlichen Glaubensrichtungen in diesem Land riefen die USA auf, ihre Politik zu ändern, die Milizen nicht als Freiheitskämpfer darzustellen und die Unterstützung von ihnen einzustellen. Zudem sollten Länder wie Saudi Arabien, Katar und die Türkei unter Druck gesetzt werden, damit sie keine weiteren Kämpfer nach Syrien schicken.

Die fünf Oberhäupter bestehen aus Adib Awad, Stellvertreter des nationalen Kirchenrates Syriens und Libanons, Bischof Elias Jarjur, Priester aus Homs und Dionisias John Kawak, Bischof der orthodoxen Kirche Syriens. Das ist die erste Delegation von Christen, die seit Ausbruch der Aufstände in Syrien nach Washington reist. Die Mitglieder dieser Delegation gehören zu den wichtigen christlichen Glaubensrichtungen in Syrien. Die Berichte dieser Vertreter wurden in der Time gedruckt. Sie teigen den Horror, den die Christen in Syrien ausgesetzt sind. Etwa 1.8 Mio. Christen leben in Syrien und stellen 10% der Bevölkerung dieses Landes. Die christliche Minderheit ist seit Ausbruch der Kämpfe in diesem Land den Attacken un Übergriffen der extremistischen Rebellen ausgesetzt.