Am Sonntag hatte UN-Vermittler Lakhdar Brahimi verkündet, dass Frauen und Kinder die belagerte Stadt Homs verlassen dürfen. Darauf hatten sich Regierung und Opposition geeinigt. Seit mehr als einem Jahr kann die Stadt kaum noch mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. Brahimi verkündete am Sonntag in Genf, dass es bei den Gesprächen über das Schicksal gefangener Regierungsgegner erste Fortschritte gebe. Unklar blieb das Schicksal der männlichen Bevölkerung in Homs. "Sie (die Regierung) will eine Liste mit den Namen der Zivilisten. Sie will sichergehen, dass es keine bewaffneten Kämpfer sind", erläuterte Brahimi.
Drei Jahre nach Ausbruch der Gewalt im Land hatten die syrische Regierung und Oppositionsvertreter am Wochenende in Genf erstmals direkt miteinander verhandelt.