17 Januar 2014 - 20:30
Iran entwickelt sich zum wichtigsten Handelspartner der nahöstlichen Staaten

- In den letzten Jahren ist der Iran zum Haupthandelspartner etlicher Staaten des Nahen Ostens geworden, insbesondere von Afghanistan, Turkmenistan und anderen Ländern Zentralasiens.

. Das teilte der Generaldirektor für internationalen Handel und Dienstleistungen der islamischen Republik Iran, Sohrab Salimi, mit.

Gegenwärtig werden 6000 verschiedene Produkte und Dienstleistungen von 8000 registrierten iranischen Unternehmen in alle Welt exportiert. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars ist der Aussenhandel mit Nachbarländern wie Afghanistan in ständigem Aufschwung. Wurden 2011 Verträge im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar mit dem Iran unterzeichnet, waren es 2012 schon Verträge im Wert von 3,2 Milliarden 2013 Verträge im Wert von  7,1 Milliarden US US-Dollar.

Iranische Unternehmen beteiligen sich zunehmend an Aussenhandelsmessen in der Region, aktuell beispielsweise in der afghanischen Stadt Herat und demnächst in der turkmenischen Stadt Ashkabad. Damit verfolgt der Iran das ehrgeizige Ziel, mittelfristig der Haupthandelspartner für die Länder Zentral- und Südasiens zu werden.

Außerdem gibt es Planungen für einen sogenannten regionalen „Tauschhandel“, etwa mit Turkmenistan, das über große Erdgasreserven verfügt. Im Tauschhandel mit Iran könnte Turkmenistan gegen Erdgas Waren und Ingenieurs-Dienstleistungen aus dem Iran erhalten.