12 Januar 2014 - 20:30
US-Außenminister Kerry befürchtet weitere schwierige Verhandlungen mit dem Iran

Im Anschluss an die Einigung zwischen Iran und G5+1 über die ersten Schritte zur Umsetzung der Genfer Vereinbarung am vergangenen Wochenende hat US-Außenminister John Kerry auf einer Pressekonferenz am gestrigen Sonntag die nächste Phase der Atomgespräche mit dem Iran als „überaus schwierig“ prognostiziert.

Nichtsdestotrotz würden die Gespräche zur Erzielung einer endgültigen Einigung fortgesetzt. Die Pressekonferenz fand gemeinsam mit Kerrys katarischem Amtskollegen, Khalid al-Atiyyah,  in Paris statt. Auch dieser begrüßte die Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Iran und der G5+1.

Kerry wiederholte bei dieser Gelegenheit, dass die USA gegenüber den iranischen Atomaktivitäten weiterhin wachsam sein werden, um sicher zu sein, dass Iran sich an die erzielte Vereinbarung hält.
Von US-Präsident Barack Obama wurde diese Übereinkunft begrüßt. Sollte der Kongress neue Sanktionen gegen Iran verabschieden, würde er dagegen sein Veto einlegen, so Obama weiter.
Iran und die G5+1 teilten am gestrigen Sonntagabend mit, der erste Schritt zur Umsetzung der vorläufigen Einigung in Genf werde ab 20. Januar in Kraft treten.