9 Januar 2014 - 20:30
Revolutionsoberhaupt: USA sind selbst die größten Menschenrechtsverletzter

Anlässlich des 36. Jahrestags des historischen Aufstandes in der zentraliranischen Stadt Ghom hat heute das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution einen Empfang gegeben, bei dem er vor tausenden Bürgern dieser Stadt auf die feindseligen Standpunkte der US-amerikanischen Persönlichkeiten aus der Politik und den Medien hingewiesen und erklärt hat, dass diese die Menschenrechtslage im Iran anprangern.

Er fügte hinzu, jeder kann sich zu den Menschenrechten äußern, jedoch nicht die US-Amerikaner, weil sie selber die größten Menschenrechtsverletzter sind.
Ayatollah Ali Khamenei tadelte dann die permanente US-Unterstützung für das usurpatorische zionistische Regime und die Verbrechen dieses Regimes an den Palästinensern, darunter an den Bewohnern des Gazastreifens, und sagte, dieses Regime lässt sogar kein Lebensmittel und keine medizinische Versorgung für Palästinenser nach Gaza durch, was eine eklatante Verletzung von Menschenrechten darstellt.
Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution erinnerte dann an die Versprechungen des US-Präsidenten vor und nach der Präsidentschaftswahl hinsichtlich der Schließung des US-Gefangenlagers auf Guantanamo hin und konstatierte, dass diese Wahlversprechen auch fünf Jahre danach nicht eingelöst worden sind. Ayatollah Khamenei sprach dann den US-Drohnen-Einsatz gegen Afghanistan, Pakistan und anderswo an, bei denen bisher tausende unschuldige Menschen getötet worden sind und betonte, dies alles widerspiegelt das unmenschliche und menschenverachtende Gesicht der US-Verantwortliche. Er betonte, der Iran behauptet, die USA und viele europäische Staaten verstoßen gegen die Menschenrechte, deshalb sollen sie sich  diesbezüglich der Weltöffentlichkeit stellen.
Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte im Zusammenhang mit den Atomverhandlungen, der Iran verhandelt nicht, damit Sanktionen aufgehoben werden, sondern er verhandelt dann, wenn er diese für richtig hält. Dabei muss gesagt werden, dass die USA der Weltöffentlichkeit ihre antiiranische Position auch bei den jüngsten Atomverhandlungen gezeigt haben. Ayatollah Khamenei betonte: "Wir haben bereits gesagt, dass die Islamische Republik Iran gegebenfalls in bestimmten Fragen mit diesem Satan (USA) zur Abwehr des Böses und zur Lösung von Problemen verhandeln wird." Das setzt allerdings voraus, dass wir die Geschichte in Erinnerung rufen und aus unseren vergangenen Stärken und Schwächen lernen.
Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution betonte, eine der wichtigen Dimensionen des Aufstandes vom 09. Januar 1978 war die in der schwierigsten Lage in Anlehnung an den festen Glauben ergriffene Maßnahme und fügte hinzu: Die wichtigste Lehre daraus war eben die, wie man Probleme auf inländische Initiative, ohne ausländische Hilfe und in Anlehnung an Glauben bewältigen kann.