Die iranischen Unterhändler sollten bei den laufenden Verhandlungen über die iranische Atomfrage in Genf die Verteidigung der Wertmaßstäbe und Ideale der Revolution und der islamischen Würde als ihre Priorität ansehen, sagte Ayatollah Mohammad-Ali Mowahedi-Kermani. Das iranische Volk fordere völlige Transparenz bei den Atomverhandlungen, betonte er.
Das iranische Verhandlungsteam müsse bezüglich der unverhältnismäßigen Forderungen der Gegenseite besonnen vorgehen. In Bezug auf die Auflehnung der USA gegen eine vollwertige Teilnahme Irans an der Genf2-Konferenz zu Syrien sagte er: „Es ist unter der Würde eines großen und einflussreichen Landes, wie die IR Iran, nur am Rande der Konferenz aufzutreten.“ Hinweisend auf die zunehmenden Aktivitäten der extremistischen Terroristen in den islamischen Ländern, vor allem im Irak und in Syrien sagte Ayatollah Mowahedi Kermani: „Die Geistlichen und Rechtsgelehrten der islamischen Welt sowie alle freiheitssuchenden Menschen sind verpflichtet, die wahre Identität dieser Verbrecher der Weltöffentlichkeit zu offenbaren.“
„Die Massakrierung der Schiiten in einigen arabischen Ländern, die auf die Agitationen der Machthaber dieser Länder gegen die Schiiten zurückzuführen ist, gehört zu den weiteren Verbrechen der Extremisten“, betonte er.
Er verwies zudem auf die Erfolge der syrischen Armee bei der Befreiung großer Teile des Landes aus den Händen der extremistischen Terroristen sowie die Unterstützung der irakischen Bürger vor allem der Stammeskämpfer für die irakische Armee bei ihrem Kampf gegen die Terroristen in der westirakischen Provinz Al Anbar und äußerte die Hoffnung, dass durch den Bestrebungen der syrischen und irakischen Völker wieder Frieden und Stabilität in diesen Ländern hergestellt wird.