9 Januar 2014 - 20:30
Iraks Ministerpräsident Maliki trifft Botschafter der islamischen Länder in Bagdad

– Der irakische Ministerpräsident Nuri Maliki hat sich gestern in Bagdad mit den Botschaftern der arabischen und islamischen Länder zum Austausch von Informationen und Meinungen getroffen.

Vor allem ging es dabei um die politischen und Sicherheitsentwicklungen im Iraks und Bekämpfung des Terrorismus.

Zu den Kämpfen zwischen den irakischen Streitkräften und der Terrorgruppe "Islamischer Staat im Irak und in der Levante ISIS" (Daesh) sagte er, dass dieser Kampf so schnell kein Ende finden werde und forderte die arabischen und islamischen Länder auf, gemeinsam gegen bewaffnete Gruppen vorzugehen.

Die Terroristen, so Maliki, wollen mit ihren Aktionen das Ansehen des Islams schädigen, was jedoch durch ein gemeinsames Engagement der islamischen und arabischen Länder verhindert werden könne.

Er wies darauf hin, dass einige der im Irak getöteten Terroristen Pässe von arabischen Ländern bei sich trugen, und betonte: Die arabischen Staaten müssen darauf achten, dass sich der Terrorismus auch in ihren Ländern ausbreiten wird, falls sie nicht ernsthaft miteinander kooperieren.

Vor kurzem hat sich Maliki auch mit den Botschaftern und Vertretern der europäischen Länder getroffen und ihnen über die militärischen Einsätze der irakischen Armee gegen die Terroristen in der Provinz al-Anbar berichtet.

Die Provinz al-Anbar, mit der Hauptstadt Ramadi, im Westen Iraks ist seit dem 21. Dezember vergangenen Jahres Schauplatz militärischer Einsätze.