Etwa 9, 3 Millionen Menschen in Syrien sind laut der UNO auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in New York zum Jahresbeginn 2014. Sie beklagte den fehlenden Zugang zu zahlreichen eingeschlossenen Syrern. Laut UN-Angaben sitzen derzeit schätzungsweise 2, 5 Millionen Menschen in Gebieten fest, zu denen Hilfsorganisationen keinen Zugang haben. Besonders Yarmouk sei eines der Gebiete, um das sich die UNO bisher vergeblich bemüht habe, sagte Amos vor Reportern. Bei den drängendsten Problemen im Syrien-Konflikt, insbesondere dem Schutz von Zivilisten, gebe es kaum Fortschritte. Sie sprach sich zudem für eine politische Lösung der Syrien-Krise aus. Amos machte deutlich, dass die weltweiten Konflikte eine große Herausforderung für das internationale System der humanitären Hilfe darstellen. So viele Menschen wie nie zuvor befinden sich auf der Flucht vor Gewalt oder sind durch Naturkatastrophen heimatlos geworden, sagte sie. Vor allem die Konflikte, die im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik ausgebrochen sind, brächten die Hilfsorganisationen an ihre Grenzen. Bereits das Jahr 2013, das durch den Krieg in Syrien und den Taifun Haiyan Anfang November auf den Philippinen geprägt war, sei eine Herausforderung gewesen, 2014 werde wohl kaum Entspannung bringen.
2 Januar 2014 - 20:30
News ID: 491802
Etwa 9, 3 Millionen Menschen in Syrien sind laut der UNO auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in New York zum Jahresbeginn 2014.