27 Dezember 2013 - 20:30

- Der Vertreter des UN-Büros für Drogen und Verbrechensbekämpfung in Teheran, Leik Boonwaat, hat die Drogenbekämpfung durch Iran gewürdigt und seine Besorgnis über die steigende Drogenproduktion in Afghanistan zum Ausdruck gebracht.

"Der Anbau und die Produktion von Rauschgift hat in diesem Jahr im Vergleich zu 2012 um 50 Prozent zugenommen, aber Iran war bei der Drogenbekämpfung erfolgreich. Denn 80 Prozent der Opiumfunde und 35 Prozent der Heroinfunde der Welt werden in Iran gemacht", sagte Boonwaat am heutigen Samstag bei einem Treffen mit dem iranischen Innenminister und Generalsekretär des Stabes zur Drogenbekämpfung, Abdolreza Rahmani Fazli. Die Maßnahmen der IRI bei der Drogenbekämpfung könnten als ein Vorbild für andere Länder der Welt gelten, hob er hervor. Zur Zeit verhandele man mit der EU und dem Europäischen Parlament darüber, Iran größere Ausrüstungshilfe zu leisten. Man sei zudem bestrebt, unter der Beteiligung des iranischen Stabes für Drogenbekämpfung das Programm für 2015 – 2018 auszuarbeiten.