Die Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Norden des Iraks hat schließlich die Forderung der zentralen Regierung in Bagdad akzeptiert, demgemäß soll das Marketingunternehmen Somo den Ölexport aus dem irakischen Kurdistan übernehmen. Nach dem Treffen zwischen Nechirvan Barzani, Premierminister der Autonomen Region Kurdistan mit dem irakischen Ölminister Abdul Karim Luaibi und Hussein Shahrestani, Stellvertreter des irakischen Ministerpräsidenten wurde diese Einigung erzielt. Laut dieser Einigung sollen die Einnahmen aus dem Export des Öls aus Kurdistan in den irakischen Entwicklungsfond eingezahlt und jährlich im Rahmen des irakischen Haushalts ausgegeben werden. Nach einem anderen Teil dieser Einigung wird die zentrale Regierung die Art und Weise des Exportes sowie den Preis des zu exportierenden Öls aus Kurdistan bestimmen. Das Marketingunternehmen Somo gehört dem irakischen Ölministerium und übernimmt nach dieser Vereinbarung den Ölexport. Die Regierung der Autonomen Region Kurdistan wird Anfang 2014 täglich 400 000 Barrel Öl exportieren und im Jahre 2015 den Export auf eine Million Barrel pro Tag steigern und in den darauf folgenden Jahren bis auf zwei Millionen Barrel erhöhen.
26 Dezember 2013 - 20:30
News ID: 490383
Die Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Norden des Iraks hat schließlich die Forderung der zentralen Regierung in Bagdad akzeptiert, demgemäß soll das Marketingunternehmen Somo den Ölexport aus dem irakischen Kurdistan übernehmen.