Trotz des Übereinkommens bei den Atomverhandlungen zwischen Iran und der G5+1 in Genf, sind amerikanische Senatoren dabei zu beraten, ob sie neue anti-iranische Sanktionen beschliessen sollen oder nicht. Die Vorsitzenden von drei US-Senatskomitees haben in einem Schreiben an die Verantwortlichen der US-Geheimdienste, diese aufgefordert sie zu informieren, ob neue anti-iranische Sanktionen die Atomverhandlungen aus dem Gleis bringen könnten oder nicht.
Einem Reuters-Bericht zufolge heißt es in dem Schreiben an James R.Clapper, den Direktor des Nationalen Geheimdienstes der USA, dass bis zum 12. Dezember diesbezüglich ein Bericht vorgelegt werden solle.
In dem Schreiben der drei Senatskomitees (Banken, Geheimdienste und Armee Service) vom 6. Dezember werden die US-Geheimdienste auch aufgefordert ab 30. Januar alle 45 Tage einen Bericht abzugeben, ob Iran sich an die Abmachungen des Übereinkommens von Genf hält.
Während US-Präsident Barack Obama den Kongress aufgefordert hat eine Abstimmung über neue Sanktionen gegen Iran aufzuschieben, wollen Offizielle des Weißen Hauses in der kommenden Woche zu einer öffentlichen Anhörung im Kongress zusammen kommen.