Betroffen sind unter anderem Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) . Das bedeute, „dass alle deutschen Mitarbeiter von Durchführungsorganisationen so schnell wie möglich den Jemen zu verlassen haben“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute nach einer Sitzung des Krisenstabs in Berlin. Sie hätten der Bevölkerung bei der Trinkwasserversorgung und Ernährungssicherung geholfen, erklärte die GIZ. Die deutsche Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt solle „im Notbetrieb mit reduziertem Personal“ und entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen weitergeführt werden, sagte der Sprecher. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich „außerordentlich bestürzt“ über den Tod der beiden deutschen Entwicklungsexperten und ihres jemenitischen Kollegen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin sagte. Die Bundesregierung und die Kanzlerin „verurteilen den terroristischen Anschlag auf das Schärfste“. Zu dem Anschlag bekannte sich eine Terrorgruppe mit Verbindungen zu Al-Kaida. Der Angriff auf das Verteidigungsministerium sei Teil einer Kampagne gegen die Leitstellen von Drohnen, erklärte Ansar al-Scharia über Twitter. „Derartige Militäreinrichtungen nehmen am Krieg der Amerikaner gegen diesen muslimischen Staat teil und sind damit legitime Ziele unserer Einsätze.“ Bei dem Selbstmordanschlag waren 52 Menschen getötet worden, darunter drei Mitarbeiter der GIZ.