9 November 2013 - 20:30
Mitglied iranischen Atomverhandlungsteams: Zuerst muss man sich auf die Banken- und Ölsanktionen konzentrieren

Madschid Tacht-Rawantschi, Vize-Außenminister und Mitglied des iranischen Teams bei den Atomverhandlungen mit der G 5+1 sagte in Genf, dass man sich bei den Verhandlungen zuerst auf die Sanktionen iranischer Banken und iranischen Öls konzentrieren müsse.

 

 

Wie IRNA berichtete hat Tacht-Rawantschi, der stellvertretende iranische Außenminister für Europa und Amerika, vor Pressevertretern in Genf bezüglich der Vorschläge Irans und der G 5+1 gesagt, dass Experten zu verschiedenen Themen Gespräche geführt hätten und die Vorschläge überprüft wurden.

 

Bezüglich des Abschlußpapiers Irans und der G 5+1 sagte er, dass man beim Expertengespräch zu einem Ergebnis gekommen sei. Bei der Dreiersitzung zwischen dem iranischen und amerikanischen Außenminister sowie der EU-Außenbeauftragten sei ein Papier erarbeitet worden, dass überprüft werde.

 

Bezüglich der Meldungen der westlichen Presse über eine Aussetzung der Urananreicherung durch Iran sagte der Vize-Außenminister, dass die Aussetzung der Urananreicherung kein ernsthaftes Thema sei. Diese Idee käme vom US-Kongress und Iran nähme sie nicht sehr ernst.

 

Bezüglich einer angeblichen Übereinkunft auf eine Urananreicherung nur bis 5 Prozent in Iran sagte er, dass die Verhandlungen sich natürlich mit der Urananreicherungen und den Sanktionen beschäftigen, aber über deren Einzelheiten werde vorerst nicht gesprochen.