21 Oktober 2013 - 20:30
Amnesty International kritisiert Menschenrechtslage in Saudi-Arabien

Amnesty International hat am gestrigen Sonntag in einer Erklärung die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien als tragisch charakterisiert.

Amnesty International hat am gestrigen Sonntag in einer Erklärung die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien als tragisch charakterisiert. In einer Stellungnahme, erklärte Amnesty International, dass das Ale Saud Regime bei der Umsetzung der vorgeschlagenen menschenrechtlichen Prinzipien zur Verbesserung der Menschenrechtslage in dem Land nicht erfolgreich gewesen sei und deutete darauf hin, dass Saudi-Arabien seine Versprechungen auf der Sitzung der UN-Arbeitsgruppe für Menschenrechte 2009 nicht erfüllt und bei der Behebung der katastrophalen Menschenrechtslage in diesem Land völlig versagt habe.

Philip Luther, Leiter des Programms Nahost und Nordafrika bei Amnesty International hat in diesem Zusammenhang auf die Festnahmen außerhalb eines jeden gerichtlichen Verfahrens, unfaire Gerichtsverfahren, Folter und Misshandlung von Festgenommenen in Saudi-Arabien hingewiesen und ergänzte, die Weltgemeinschaft sollte über die Folter und Festnahmen von denjenigen, die friedliche Aktivitäten haben, Untersuchungen durchführen.