Die stellvertretende Präsidentin für Frauen und Familienfragen sagte: "Ohne Mitbeteiligung der Frauen kann man keine dauerhafte Lösung für die wirtschaftlichen und sozialen Probleme in einer Gesellschaft finden."
Shahindokht Molawerdi sagte am Montagnachmittag während einer Veranstaltung im Zentrum für Frauen und Familie, die Frauen würden aufgrund ihrer mehrseitigen Rolle in den Bereichen Kultur, Sozialleben und Gesundheitswesen eine Vorhut bilden.
Dabei wies sie darauf hin, dass die Frauen immer noch in einer ungleichen Welt leben, und fügte hinzu, in einer Situation, in der Gerechtigkeit im sozialen, politischen und kulturellen Leben beiseitegeschoben wird, zeige sich Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Sie forderte daher eine Planung zur Beseitigung dieser Benachteiligungen.
Die Vize-Präsidentin für Frauen und Familienfragen betonte, dass ungerechte und diskriminierende Gesetze zu den wichtigen Themen der heutigen Welt gehören. In den vergangenen 150 Jahren sei viel über Frauenfragen diskutiert worden. Sie sagte, der religiöse Dialog und die Debatte zum Thema Frau und Islam seien die wichtigsten Punkte der islamischen Wiederbelebungsbewegungen.
Zu diesem Zweck sei eine Änderung der Ansichtsweise des Staates gegenüber Frauen notwendig, sagte sie und fügte hinzu: "Die Bewegungen müssen in eine Richtung verlaufen, in der die beidseitige Abhängigkeit zwischen Regierung und gesellschaftlichen Einrichtungen spürbar wird."