Die Sprecherin des iranischen Außenministeriums gab bezüglich der jüngsten Mitteilung der Arabischen Liga bekannt, diese Stellungnahme vor dem offiziellen Bericht der UN-Experten zeige die politische Natur eines im voraus angefertigten Urteils.
Marzieh Afkham, neue Sprecherin des iranischen Außenministeriums, wies darauf hin, dass diese Stellungnahmen nur einem verstärkten Druck auf die syrische Regierung dient, und fügte hinzu: "Solche Stellungnahmen schaffen bei der derzeitigen Lage keine Abhilfe, sondern verschlimmern sie nur. Ansporn zur Gewaltanwendung ist eine gefährliche Sache." Die iranische Außenamtssprecherin mahnte, eine Militäraktion gegen Syrien werde für den ganzen Mittleren Osten Folgen habe. Die IR Iran sei der Ansicht, dass Äußerungen und Maßnahmen die Ausbreitung der Krise verhindern, und die Region vor einer Situation, deren Ausgang unvorhersehbar ist, schützen sollten.
Afkham bezeichnete die Aussagen des saudischen Außenministers als unlogisch und sagte, sie würden auf einseitigen Informationen und Analysen basieren. Sie unterstrich, dass für die bestehende Krise eine politische Lösung gefunden werden müsse. Dafür sei es notwendig, den organisierten Terrorismus, der von einigen Staaten unterstützt wird, zur Kenntnis zu nehmen.