31 August 2013 - 19:30
Iranisches Außenministerium warnt die Türkei

Der iranische Außenamtsprecher Abbas Araqchi hat Ankara gewarnt, wachsam zu sein und nicht zu erlauben, dass unbedachte Entscheidungen die Krise in Syrien mehr als sie schon ist, ausweiten.

Der iranische Außenamtsprecher Abbas Araqchi hat Ankara gewarnt, wachsam zu sein und nicht zu erlauben, dass unbedachte Entscheidungen die Krise in Syrien mehr als sie schon ist, ausweiten. Araqchi warnte die Türkei, auf der Hut zu sein, denn ein Angriff gegen Syrien und die Entwicklungen in diesem Land dienen den Interessen Israels. Israel verfüge über das größte Arsenal von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten. Bei einem Telefonat zwischen Zarif und Davutoghlu, die Außenminister Irans und der Türkei, habe man über den Einsatz von Giftgas in Syrien gesprochen, so Araqchi. Iran ist fest überzeugt, dass diese Waffen von den Terroristen eingesetzt wurden. Der Anschlag geschah während des Aufenthaltes der UN-Inspektoren in Syrien; kein Mensch bei Verstand würde etwas tun, was ihm schadet, während Inspektoren dabei sind. Araqchi sagte weiter: "Der Nahe Osten befindet sich in einer empfindlichen Lage und braucht daher Ruhe, Zurückhaltung und Verständnis. Wir hoffen, dass nichts unternommen wird, was die Krise anheizt und ausweitet; das würde schwerwiegende Folgen für die Region und der internationalen Gemeinschaft haben."