Einige internationale Akteure scheinen vergessen zu haben, dass
zunächst einmal das Untersuchungsergebnis der UN-Inspektoren vorliegen
muss, heißt es in der Zeitung. Man solle sich daran erinnern, was bei
der von den USA angeführten Militäraktion zum Sturz von Saddam Hussein
im Irak an Chaos und Verwüstung entstanden ist. Auf der Grundlage
solcher Erfahrungen sei der Vatikan gegen jede bewaffnete Intervention.
Schon vorige Woche äußerte der Vertreter des Vatikans bei den
Vereinten Nationen, Monsignore Silvano Tomasi, Zweifel an der
Behauptung, die syrische Regierung sei für den Angriff mit Chemiewaffen
in Damaskus verantwortlich.