Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet,haben bahrainische Menschenrechtsaktivisten von falschen Twitter-Konten berichtet, die versuchten sie auszuspionieren und zu ködern.So soll seit Oktober 2012 mehrmals von der saudischen Regierung diese Taktik angewendet worden sein. Eine achtmonatige Untersuchung hatte ergeben dass die bahrainischen Regime-Mitarbeiter anonyme Mitglieder mit Trojanern und Viren ausspionierte und diese über diese beiden Internetplattformen Twitter und Facebook versandt hatte.So hatten die Regime-Beamten bekannte Oppositionelle versucht nachzuahmne und mit falschen Konten auf diesen Internetplattformen individuelle Nutzer ausspioniert.Sobald eine Person einen Link öffnet, der mit einer solchen Spionagesoftware bestückt ist, kann die IP-Adresse ausgelesen werden und die Art der Internetverbindung sowie Standort bestimmt werden.Daraufhin kann das Regime den Internetanbieter um die Daten des Benutzers bitten, und die genaue Adresse einfordern.In einem Bericht waren von über 120 anderen Konten die Rede, welche ebenfalls ausspioniert worden waren. Diese Spionageaktivitäten waren in den letzten zwei Jahren ausgeführt worden.Ein Menschenrechtsaktivist der Bahrain Watch, Bill Marczak erklärte: "Es ist krass dass Individuen für einen bloßen Kommentar auf Twitter festgenommen und inhaftiert werden, weil sie die Regierung kritisiert haben."
11 August 2013 - 19:30
News ID: 450811
Der bahrainische Geheimdienst versucht Aktivisten im Land durch falsche Twitter-Konten zu ködern.