Das UN-Büro zur Koordinierung der humanitären Hilfe in Al Quds hat am Mittwoch einen Bericht veröffentlicht, in dem die Lage der Bewohner des Ostteils von Al Quds als bedrohlich bezeichnet wird. Die ca. 2.300 palästinensischen Bürger, davon ein Drittel Kinder, leben in 20 kleinen Wohnkomplexen in der Region al-Telal im Ostteil von Al Quds unter unmenschlichen Bedingungen und sind jetzt auch noch von einer Zwangsevakuierung bedroht. Diesem Bericht zufolge versperren zionistische Siedlungen die Verbindung dieser Region zu den anderen palästinensischen Regionen. Das zionistische Regime will die Wohngebäude abreißen und hat angekündigt, die Familien in Kürze zur Räumung aufrufen zu wollen. Das UN-Büro zur Koordinierung der humanitären Hilfe berichtet weiter, dass die Bewohner dieser Gebäude außerdem mit Problemen bei der Wasser- und Stromversorgung zu kämpfen haben. Zwischen 2008 und 2012 wurden über 4.000 Palästinenser zwangsevakuiert. Ihre Wohnungen wurden anschließend von der zionistischen Armee abgerissen.
12 Juni 2013 - 19:30
News ID: 429290
Das UN-Büro zur Koordinierung der humanitären Hilfe in Al Quds hat am Mittwoch einen Bericht veröffentlicht, in dem die Lage der Bewohner des Ostteils von Al Quds als bedrohlich bezeichnet wird.