Einem am Montag veröffentlichten gerichtlichen Dokument zufolge gab ein israelischer Anwalt bekannt, dass diese Vereinbarung zur Aufnahme der afrikanischen Einwanderer mit einem nicht bekannten Land unterzeichnet wurde. Er fügte hinzu, die Aufnahme dieser Einwanderer werde "allmählich" erfolgen.
Tally Kritzman Amir, ein Experte der Einwanderungsgesetze der Universität für Wirtschaft und Recht in Tel Aviv, sagte diesbezüglich,die Entsendung von Einwanderern in ein Drittland sei möglich, jedoch die Verantwortung bei dem israelischen Staat gegenüber den Rechten dieser Einwanderer bleibe weiterhin bestehen.
Benjamin Netanjahu sagte am Montag: "Wir haben das Eindringen in Israel gestoppt. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, wo es über 2000 Eindringlinge gab, drangen im vergangenen Monat nur 2 Personen in Israel ein. Wir konzentrieren uns heute darauf, dass diese Eindringlinge das Land verlassen."
In den vergangenen 8 Jahren wanderten ca. 60.000 afrikanische Migranten, die zumeist aus Eritrea und Sudan kamen, über Ägypten in die besetzten palästinensischen Gebiete ein.