Eduardo Del Buey, Sprecher des UN-Generalsekretärs, hat die Muslimen auferlegten Geburtenbeschränkungen in Myanmar als eine offene Verletzung der Menschenrechte verurteilt. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung forderte er die Regierung Myanmars auf, das entsprechende Gesetz außer Kraft zu setzen. Wie die Behörden im westlichen Bundestaat Rakhine vor kurzem beschlossen haben, dürfen Familien der muslimischen Rohingya-Minderheit in zwei Städten an der Grenze zu Bangladesch nur noch zwei Kinder bekommen. Sie begründeten ihre Entscheidung damit, die Spannungen zwischen den Rohingya und den Buddhisten in der Region entschärfen zu wollen. "Das Bevölkerungswachstum der Rohingya-Muslime ist zehnmal höher als das der Buddhisten in Rakhine", sagte ein Regierungssprecher. In Myanmar leben etwa 800.000 Rohingya-Muslime.
30 Mai 2013 - 19:30
News ID: 424720
Eduardo Del Buey, Sprecher des UN-Generalsekretärs, hat die Muslimen auferlegten Geburtenbeschränkungen in Myanmar als eine offene Verletzung der Menschenrechte verurteilt.