Das zum 13. Mal veranstaltende Doha-Forum hat in der katarischen Hauptstadt Doha begonnen. Auf der Tagesordnung des Forums mit Teilnahme von zahlreichen Staatsmännern, Politikern, Wissenschaftlern, und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen stehen die Entwicklungen in Nahen Osten sowie deren Auswirkungen auf die Wirtschaft. Das Forum wurde vom Emir von Katar Scheich Hama bin Khalifa Ale Thani. Unter den Teilnehmern befanden sich auch der katarische Ministerpräsident Scheich Hamad bin Jassim ale Thani. Der Emir von Katar betonte in seiner Eröffnungsrede, dass der Nahe Osten besonders nach dem Arabischen Frühling zum Schauplatz wichtigen Änderungen geworden sei. Im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Syrien sagte Ale Thani, obwohl seit Beginn der Revolution im brüderlichen Syrien mehr als zwei Jahre vergangen sind, seien bisher zur Beendung des Blutvergießens keine konkreten Schritte gesetzt worden. Das sei sehr schmerzhaft. Die internationale Staatengemeinschaft sei im Thema Syrien ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen. Es sei unannehmbar, dass die Staatengemeinschaft, besonders die Großmächte, zur Beendigung der grausamen Menschheitstragödie und der sich weiter verschlechternden Lage keine Initiative ergreift. Katar selbst ist eine Sponsoren der Rebellen, das zum weiteren Blutvergießen beiträgt. Das Doha-Forum wird drei Tage lang andauern. Auf der Tagesordnung befinden sich die Gesprächspodien unter den Mottos „der Stand der regionalen Wirtschaften nach dem Arabischen Frühling“, „die neuen Demokratien in der Region und die davor stehenden Schwierigkeiten“, „die Zukunft von Nahost und die Rolle der Islamisten“.
20 Mai 2013 - 19:30
News ID: 421477
Das zum 13. Mal veranstaltende Doha-Forum hat in der katarischen Hauptstadt Doha begonnen. Auf der Tagesordnung des Forums mit Teilnahme von zahlreichen Staatsmännern, Politikern, Wissenschaftlern, und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen stehen die Entwicklungen in Nahen Osten sowie deren Auswirkungen auf die Wirtschaft.