3 Mai 2013 - 19:30
Freitagsimam: Beteiligung an den Präsidentschaftswahlen ist Bürgerpflicht

Die Beteiligung an den 11. iranischen Präsidentschaftswahlen sei eine allgemeine Obliegenheit zur Bekämpfung der Machenschaften der Feinde, so der heutige Prediger des Teheraner Freitagsgebets.

Die Beteiligung an den 11. iranischen Präsidentschaftswahlen sei eine allgemeine Obliegenheit zur Bekämpfung der Machenschaften der Feinde, so der heutige Prediger des Teheraner Freitagsgebets.

 Die Beteiligung an den Wahlen sei zu einer Zeit, in der die Feinde mittels neuer Intrigen das Staatssystem der IR Iran zu schwächen versuchten, eine Angelegenheit, der besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, so Ayatollah Emami Kaschani.

Die massenhafte und eindrucksvolle Beteiligung der iranischen Nation an den Präsidentschaftswahlen  werde die Feinde frustrieren und deren feindselige Pläne gegen die IR Iran zum Scheitern bringen.

An die Präsidentschaftskandidaten gerichtet gab der Freitagsimam ferner bekannt, die iranische Nation habe das Bedürfnis nach einem weisen, mächtigen Präsidenten mit einem hohen Maß an Managementkompetenz. Die Kandidaten sollten dementsprechend loyal sein und das Volk über die Prioritäten ihres Wahlprogramms in Kenntnis setzen. Das Wahlprogramm der Kandidaten sollte real und den Möglichkeiten entsprechend konzipiert sein. Die Kandidaten sollten ihre Grenzen vor und nach der Wahlzeit erkennen und einhalten, so Ayatollah Emami Kaschani.

Des Weiteren bezog er sich auf die jüngsten Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen in manchen islamischen Ländern: Diese Auseinandersetzungen seien Verschwörungen der Feinde, um den Islam zu schwächen, daher sei Besonnenheit angebracht.

Das Islamische Erwachen und dessen Verbreitung bezeichnete der Prediger des Freitagsgebets als die Hauptursache für die Befürchtungen der Feinde: Diejenigen Muftis, die im Namen des Islam Fatwas zum Krieg der Stämme und Konfessionen erließen, seien nicht nur keine Muslime, sondern sie seien Verräter der Religion und der Muslime und Söldner des Imperialismus und Zionismus.