Im Irak sind im vergangenen Monat so viele Menschen ums Leben gekommen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Bei Terror- und Gewalttaten starben rund 600 Zivilisten, mehr als 1400 wurden verletzt. Unter den irakischen Sicherheitskräften gab es 117 Tote und 195 Verletzte. Der April markiere damit den blutigsten Monat seit Juni 2008, teilte die UN-Mission Unami (United Nations Assistance Mission for Iraq) am Donnerstag in New York mit.Die Zahl der toten und verletzten Zivilisten hat sich im April im Vergleich zum Vormonat etwa verdoppelt. Trauriger Spitzenreiter unter den Provinzen des Landes ist die Hauptstadt Bagdad, auf die allein 211 getötete und 486 verletzte Zivilisten entfielen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und sein Sondergesandter für den Irak, Martin Kobler, riefen dazu auf, den Dialog zu suchen, um die «kritische Phase», die der Irak durchmache, zu überwinden.
2 Mai 2013 - 19:30
News ID: 415414
Im Irak sind im vergangenen Monat so viele Menschen ums Leben gekommen wie seit fünf Jahren nicht mehr.