27 April 2013 - 19:30
Ägyptische Delegation verhandelt in Teheran über Syrien

Der Präsident Ägyptens, Muhammad Mursi, teilte in einer Erklärung mit, dass er zwei Abgeordnete nach Iran geschickt hat, um seinen Vorschlag zur Einberufung eines vierköpfigen Komitees, bestehend aus Iran, der Türkei, Ägypten und Saudi Arabien, und Lösung der Krise in Syrien zu unterbreiten.

Der Präsident Ägyptens, Muhammad Mursi, teilte in einer Erklärung mit, dass er zwei Abgeordnete nach Iran geschickt hat, um seinen Vorschlag zur Einberufung eines vierköpfigen Komitees, bestehend aus Iran, der Türkei, Ägypten und Saudi Arabien, und Lösung der Krise in Syrien zu unterbreiten. Bei den Gesandten handelt es sich um Asam Al-Hadad, Berater für Auslandsbeziehungen von Mursi,  und Rafa Al-Tahtawi, seinem Bürochef. Beim Gipfel der Islamischen Kooperationskonferenz in Mekka im August 2013 schlug Mursi die Einberufung einer Krisensitzung für Syrien vor. Die Sitzung der Gruppe fand eine Woche später am 17. September 2012 in Kairo statt. Die Präsidenten Irans, Ägyptens und der Türkei trafen sich nochmals am 6. Februar und forderten ein sofortiges Ende der  Krise. In einem Interview mit TV-Sender  Al-Dschazeera betonte Mursi jüngst die Rolle Irans zur Lösung der Syrien-Krise.Bei einem Treffen mit dem Präsidenten Russlands, Putin, am 9. April in Sotchi stellte Mursi die Bereitschaft seines Landes für einen Waffenstillstand in Syrien klar. Beide Seiten forderten einen friedlichen Ausweg aus der Situation in Syrien.