Durch den Einsatz von Strohmännern, einer Flotte unregistrierter Schiffe und spezieller Bankkonten hat es die IR Iran geschafft, seinen Kohle-Import trotz der westlichen Sanktionen aufrecht zu erhalten. Auch nachdem die USA und die Europäische Union die Sanktionsschraube nochmals angezogen haben, importiert die IR Iran für seine Stahlproduktion weiterhin Kohle aus dem Ausland, insbesondere Kokskohle und Koks aus der Ukraine. Vor Erlass der Sanktionen kaufte Iran große Mengen Kokskohle in Australien ein, um daraus selbst Koks herzustellen, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters eine britische Quelle aus Kreisen des Kohlehandels. Seitdem die großen australischen Unternehmen die Lieferung verweigern, deckt Iran seinen Bedarf vor allem durch Importe aus der Ukraine.
27 Oktober 2012 - 20:30
News ID: 360418
Durch den Einsatz von Strohmännern, einer Flotte unregistrierter Schiffe und spezieller Bankkonten hat es die IR Iran geschafft, seinen Kohle-Import trotz der westlichen Sanktionen aufrecht zu erhalten.