4 Oktober 2012 - 20:30

Nach den türkischen Vergeltungsschlägen auf Syrien haben die USA der Regierung in Ankara den Rücken gestärkt.

Nach den türkischen Vergeltungsschlägen auf Syrien haben die USA der Regierung in Ankara den Rücken gestärkt.

Der Beschuss syrischer Stellungen sei «angemessen» gewesen, erklärte das US-Außenministerium. Die Türkei habe seit langem deutlich gemacht, dass sie auf eine Verletzung ihres Staatsgebiets antworten würde. Die Vergeltung habe zudem einen «abschreckenden Effekt», sagte Außenamtssprecherin Victoria Nuland.Das US-Verteidigungsministerium warnte vor einer Eskalation des Konfliktes. «Wir hoffen, dass sich die Situation entspannt», sagte Pentagon-Sprecher George Little. Die Türkei habe aber das Recht auf Selbstverteidigung. «Wir stehen an der Seite unserer türkischen Verbündeten», sagte Little.Der UNO-Sicherheitsrat hat den syrischen Granatenangriff auf einen türkischen Grenzort aufs Schärfste verurteilt und Syrien aufgefordert, solche Verstöße gegen internationales Recht sofort zu unterlassen. Die 15 Mitglieder des Gremiums einigten sich am Donnerstag auf die Erklärung zu dem Vorfall, bei dem in dem Ort Akcakale am Mittwoch fünf Zivilisten durch syrische Granaten getötet worden waren.Der Sicherheitsrat erklärte, der Vorfall unterstreiche, welch große Auswirkungen die Krise in Syrien auf die Sicherheit der Nachbarländer sowie Frieden und Stabilität in der Region habe.UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte beide Seiten auf, die Gewalt einzustellen und sich um eine politische Lösung zu bemühen.