15 August 2012 - 19:30

Die Teilnehmer am Sondergipfel der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, OIC, im saudi-arabischen Mekka, haben die zentrale Rolle der Palästina- und El-Quds-Frage hervorgehoben.

In der Abschlusserklärung dieser außerordentlichen Sitzung der Staatsführer der OIC-Mitgliedsländer wurde die Beendigung der Gaza-Blockade sowie das Ende der Besetzung der palästinensischen Gebiete von 1967, u.a. Ost-Beitolmoqaddas, der syrischen Golanhöhen und eines Teils von Libanon, gefordert.In der Abschlusserklärung des OIC-Sondergipfels heißt es außerdem, dass die Lösung der Palästina-Frage zur Verwirklichung von Frieden und Sicherheit in der Welt notwendig ist und vom UN-Sicherheitsrat wird gefordert, dass er bezüglich der Beendigung der Gaza-Blockade und der feindlichen Aktivitäten des zionistischen Regimes aktiv werden soll.Die Staatsführer der OIC-Länder haben bei ihrem Gipfel in Mekka auch eine palästinensische Voll-Mitgliedschaft bei der UNO unterstützt sowie die Verbrechen des israelischen Regimes, wie z.B. die Festnahmen von Palästinensern und Foltermaßnahmen bei diesen, verurteilt.Der Genozid und die Vergehen an den Muslimen in Myanmar wurden als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet und die Regierung in diesem Land wurde aufgefordert, die Verbrechen gegenüber den Muslimen zu stoppen.Der Sondergipfel der OIC-Mitgliedsländer fand am Dienstag und Mittwoch (14.u.15. August 2012) in der saudi-arabischen Stadt Mekka zur Überprüfung der regionalen Fragen, der Krise in Syrien sowie der Palästina und Quds-Frage, als Hauptthemen des Gipfels, statt.