14 August 2012 - 19:30

Ein ägyptisches Gericht hat gestern 14 Männer wegen Mordes an sieben Menschen zum Tode verurteilt.

Ein ägyptisches Gericht hat gestern 14 Männer wegen Mordes an sieben Menschen zum Tode verurteilt.

Wie aus Justizkreisen verlautete, befand das Gericht in Ismailija östlich von Kairo die Männer für schuldig, im Auftrag der Gruppe "Tawhid wal Dschihad" im Sommer 2011 eine Polizeiwache und eine Bank in Al-Arisch auf der Sinai-Halbinsel angegriffen zu haben. Dabei waren sechs Mitglieder der Sicherheitskräfte und ein Zivilist getötet worden.

Ägypten hat am Dienstag den Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen wieder vollständig geöffnet.

Der Übergang könne damit für drei Tage wieder in beide Richtungen genutzt werden, sagte ein ägyptischer Grenzschutzbeamter der amtlichen Nachrichtenagentur Mena. Der Übergang war nach dem Angriff auf einen ägyptischen Grenzposten auf der Sinaihalbinsel mit 16 getöteten Soldaten geschlossen worden.Ägypten hatte den Übergang Rafah anschließend wieder in eine Richtung geöffnet, um Palästinensern in Ägypten zu ermöglichen, in ihre Heimat zurückzukehren.Rafah ist der einzige Grenzübergang des Gazastreifens zur Außenwelt, der nicht von dem israelischen Besatzerregime  kontrolliert wird. Das Gebiet am Mittelmeer mit fast 1,8 Millionen Einwohnern leidet seit Jahren unter der Blockade Israels und Ägyptens.