7 Juni 2012 - 19:30

Der irakische Ministerpräsident sagte: „Je größer die Aktivitäten mancher politischer Gruppen dieses Landes gegen die Regierung werden, desto größer wird die Entschlossenheit der Regierung zum Aufbau des Irak."

Nuri Maliki bezeichnete am heutigen Donnerstag  den Entwurf des Misstrauensvotums in der jetzigen Situation als ein Verschwörung, die den politischen Prozess des Irak zum Ziel genommen hat und sagte: „Dieser Entwurf ist zum Scheitern verurteilt.“ Maliki traf Delegationen bestehend aus Oberhäuptern von Stämmen und Nomaden der Provinz Salahuddin.Der irakische Ministerpräsident hielt die Vorwürfe mancher politischer Gruppen, man führe die Regierung zur Diktatur, als haltlos. Maliki betonte: „Die irakische Verfassung hat die Beziehungen von politischen Gruppen und ihre Präsenz im Ministerrat offen und verständlich dargelegt." Er bezeichnete zudem die Drohung durch manche irakische Parlamentsabgeordnete zur Unterzeichnung des Misstrauensvotums gegen den Ministerpräsidenten als Verletzung der Verfassung.Einige politische Gruppen im Irak, unter anderem das Parteibündnis al-Irakija haben auf Konferenzen in Erbil, Nadschaf und Suleimaniya des Öfteren das Misstrauensvotum gegen Nuri Maliki zur Sprache gebracht. Sie forderten die Nationale Allianz auf, eine Person anstelle von Nuri Maliki für den Posten des Ministerpräsidenten vorzustellen.