Die anit-israelischen Äußerungen des österreichischen Außenministers und insbesondere seine Kritik an Außenminister Lieberman haben den Zorn der zionistischen Kreise in Europa heraufbeschworen.
Einem Mehr News Bericht zufolge hat Shimon Samuel der Sprecher vom Siomon-Wiesenthal-Zentrum in Folge der Äußerungen von Norbert Darabos bezüglich Israels und aufgrund dessen Abschwächung der atomaren Gefahr durch Iran, dessen Rücktritt gefordert.
Im Interview mit der Jerusalem Post mischte er sich mit überraschenden Forderungen in die innerösterreichischen Angelegenheiten ein und maßte sich an der Regierung dieses Landes zu sagen was sie zu tun hätte. Shimon Samuel sagte: "Ich wundere mich, warum die österreichische Regierung sich noch nicht von ihm getrennt hat und erlaubt, dass diese Person als Verteidigungsminister im Amt bleibt."
Er bezeichnete die Äußerungen von Darabos als eine neue Art des Antisemitismus in Europa und sagte: "Es ist besorgniserregend, dass Österreich bezüglich Iran noch nicht einmal auf verbaler Ebene etwas unternimmt."
Der österreichische Verteidigungsminister Norbert Darabos hatte seinen israelischen Amtkollegen in der vergangenen Woche als "unerträglich" kritisiert.
Der Sprecher des österreichischen Außenamtes bezeichnete die Forderungen nach einem Rücktritt von Darabos als lächerlich und einen Witz.
Das Simon-Wiesenthal-Center mit Hauptsitz in Los Angeles hat mehrere Zweigstellen auch in Europa, die sich mit Nachforschungen über den Holocaust und der Verfolgung von Holocaustleugnern beschäftigen.