16 April 2012 - 19:30

Trotz des Waffenstillstandes wurden zwei Kinder durch bewaffnete Gruppen in der Stadt Homs im Zentrum Syriens getötet.

Laut syrischen Quellen haben die Terroristen am Montag ein Wohnhaus im Gebiet Al Sabil in Homs mit Mörsergranaten beschossen, wodurch zwei Kinder ums Leben kamen und weitere Personen Verletzungen erlitten. Am fünften Tag nach der Waffenruhe und zweiten Tag der Einreise von internationalen Beobachtern in Syrien verletzen bewaffnete Gruppen in diesem Land mit ihren terroristischen Operationen gegen die syrischen Bürger und Militärkräfte weiter den Waffenstillstand.

Syrischen Nachrichtenquellen zufolge haben 300 bewaffnete Personen in der Stadt Idlib die Straßensperren der Armee und Sicherheitskräfte angegriffen. Auf die Zahl der Opfer wurde aber nicht hingewiesen.

Sicherheitskräfte haben in der Stadt Aleppo im Norden Syriens mehrere Häuser der Terroristen, die als Treffpunkt galten, im Gebiet Salaheddin entdeckt und zerstört.

Dem Friedensplan von Kufi Annan, dem gemeinsamen Beauftragten der Arabischen Liga und der Vereinten Nationen für syrische Angelegenheiten, zufolge, ist seit Donnerstag in diesem Land Waffenstillstand angekündigt worden. Die bewaffneten Unruhestifter haben aber den Abzug der Armeekräfte aus den Städten ausgenutzt, um ihre terroristischen Aktivitäten besser auszuüben.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA gab bekannt, seit die Regierung dieses Landes ihre Bereitschaft zu Begnadigungen bekannt gegeben hat, haben sich über 200 bewaffnete Personen am Montag in der Stadt Hama im Zentrum dieses Landes den syrischen Sicherheitskräften gestellt.