In einer Sonderberatung des Rates der Arabischen Liga auf Außenministerebene, die vor einer Woche in der ägyptischen Hauptstadt Kairo stattfand, ergriff Tunesien die Initiative zur Durchführung der ersten internationalen Konferenz der Gruppe „Freunde Syriens“. Zuvor hatte die arabische Zeitung „al-Sharq al-Aswat“ unter Berufung auf eine Erklärung des tunesischen Außenministers Rafiq Abdessale mitgeteilt, dass Russland an dieser Konferenz teilnehmen werde.„Offiziell hat man uns über die Teilnehmer, die Eingeladenen und die Agenda nicht informiert." Unklar sei die reale Ausrichtung dieser Initiative. Nach eingehenden Informationen wurden einzelne Gruppen der Opposition nach Tunesien eingeladen. Und Vertreter der syrischen Regierung erhielten keine Einladung zur Konferenz.
Es entstehen auch ernsthafte Fragen in Bezug auf das Abschlussdokument des Treffens. Laut vorliegenden Meldungen arbeitet bereits eine enge Gruppe von Ländern an diesem Dokument ohne Wissen der anderen Eingeladenen, die einfach gebeten werden, dieses Dokument zu unterzeichnen“, sagte Lukaschewitsch.„Unter Berücksichtigung all dieser Umstände sehen wir für uns keine Möglichkeit, an diesem Treffen teilzunehmen“, fügte er hinzu.