In seiner Rede auf der zweiten Konferenz
"Hollywoodismus und Kino" in Teheran erinnerte Präsident Ahmadinedschad
daran, dass die Geschichte aus einer unendlichen Folge von Kriegen und
Massakern besteht. „Die Marxisten haben einige Millionen Menschen
umgebacht, um die Welt zu beherrschen. Auch die Liberalen haben aus den
gleichen Motiven über eine Millionen Menschen in den Kriegen im Irak und
Afghanistan getötet. Und sie setzen ihre Verbrechen weiter fort. Nach
dem Zusammenbruch des marxistisch regierten Ostblocks stehe jetzt aber
auch der Liberalismus kurz vor dem Untergang.
„Der
Weltimperialismus", so Ahmadinedschad, "hat zur Herrschaft über den
Nahen Osten das illegitime und zionistische Besatzerregime mit
Waffengewalt den Völkern der Region aufgezwungen. Um die Öffentlichkeit
von seinen Wirtschaftskrisen abzulenken, wurden der 11.September 2001
inszeniert und unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung der Irak und
Afghanistan besetzt. Dabei sind über eine Million Menschen ums Leben
gekommen.“
Ahmadinedschad bezeichnete das Säen von Zwietracht unter
den Religionen als eines der wichtigsten Ziele des Weltimperialismus.
Dagegen setzte der Präsident der IRI die Aufhebung von Grenzen mit dem
Ziel der Bildung einer Weltregierung als Menschenrecht.
2 Februar 2012 - 20:30
News ID: 294433
Das angebliche weltweite Engagement des Westens für die Demoktratie bezeichnete der Präsident der IRI, Mahmud Ahmadinedschad, als eine List, um die Kontrolle über Ressourcen und Interessen der unterdrückten Völker zu erlangen.