6 Oktober 2011 - 20:30

Der Teheraner Freitagsimam sagte: „Die Staatsordnung der IR Iran kann nicht von den internationalen Fragen der Islamischen Welt ablassen."

Ayatollah Seyyed Ahmad Khatami deutete auf den Grundsatz 154 der iranischen Verfassung hin, die das Ideal der Islamischen Republik als menschliche Glückseligkeit in der Welt bezeichnet hat hin und fügte hinzu: „Die Islamische Staatsordnung ist verpflichtet alle Muslime der Welt zu unterstützen.“
Ayatollah Khatami verwies auf die erfolgreiche Abhaltung der 5. internationalen Konferenz zur Unterstützung der palästinensischen Intifada in Teheran und sagte: „Die Islamische Erwachung in der Region rührt vom Islamischen Iran her und Iran ist Inspirator der Revolutionen in der Region."
Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes berichtete von einer Verschwörung in den besetzten Gebieten und hob hervor: „Manche Länder sind bestrebt, durch die Überlassung von weniger als 18 Prozent der besetzten Gebiete an die palästinensische Regierung dem zionistischen Regime eine Legalität zu verleihen, damit dieses Krebsgeschwür in der Region nach wie vor bestehen bleibt."
Ayatollah Khatami hob dann hervor, dass den Zionisten überhaupt kein Recht auf Beschlussfassung über die besetzten Gebiete zusteht und fügte hinzu: „Nun, wo der Frühling der Islamischen Erwachung da ist, dürfte man nicht erlauben, dass die Zionisten Zugeständnisse erhalten.“
Der Teheraner Freitagimam sagte auch gerichtet an die jemenitischen und bahrainischen Bürger: „Das iranische Volk ist gegenüber der Tyrannei der diktatorischen Länder der Region gegenüber den unschuldigen Muslimen nicht gleichgültig und verkündet seine geistige und menschliche Unterstützung und beteiligt sich an ihrem Gram."
Der Teheraner Freitagsimam befasste sich dann mit der Protestbewegung an der Wall Street in den USA und mit den Vorfällen, die sich binnen den vergangenen Monaten in England ereigneten und zeigte der Welt wieder einmal das Gesicht der westlichen Liberaldemokratie.