Ayatollah Seyyed Ahmad Khatami deutete auf
den Grundsatz 154 der iranischen Verfassung hin, die das Ideal der
Islamischen Republik als menschliche Glückseligkeit in der Welt
bezeichnet hat hin und fügte hinzu: „Die Islamische Staatsordnung ist
verpflichtet alle Muslime der Welt zu unterstützen.“
Ayatollah
Khatami verwies auf die erfolgreiche Abhaltung der 5. internationalen
Konferenz zur Unterstützung der palästinensischen Intifada in Teheran
und sagte: „Die Islamische Erwachung in der Region rührt vom Islamischen
Iran her und Iran ist Inspirator der Revolutionen in der Region."
Der
Prediger des Teheraner Freitagsgebetes berichtete von einer
Verschwörung in den besetzten Gebieten und hob hervor: „Manche Länder
sind bestrebt, durch die Überlassung von weniger als 18 Prozent der
besetzten Gebiete an die palästinensische Regierung dem zionistischen
Regime eine Legalität zu verleihen, damit dieses Krebsgeschwür in der
Region nach wie vor bestehen bleibt."
Ayatollah Khatami hob dann
hervor, dass den Zionisten überhaupt kein Recht auf Beschlussfassung
über die besetzten Gebiete zusteht und fügte hinzu: „Nun, wo der
Frühling der Islamischen Erwachung da ist, dürfte man nicht erlauben,
dass die Zionisten Zugeständnisse erhalten.“
Der Teheraner
Freitagimam sagte auch gerichtet an die jemenitischen und bahrainischen
Bürger: „Das iranische Volk ist gegenüber der Tyrannei der
diktatorischen Länder der Region gegenüber den unschuldigen Muslimen
nicht gleichgültig und verkündet seine geistige und menschliche
Unterstützung und beteiligt sich an ihrem Gram."
Der Teheraner
Freitagsimam befasste sich dann mit der Protestbewegung an der Wall
Street in den USA und mit den Vorfällen, die sich binnen den vergangenen
Monaten in England ereigneten und zeigte der Welt wieder einmal das
Gesicht der westlichen Liberaldemokratie.
6 Oktober 2011 - 20:30
News ID: 270399
Der Teheraner Freitagsimam sagte: „Die Staatsordnung der IR Iran kann nicht von den internationalen Fragen der Islamischen Welt ablassen."