Zu diesen neuen Gefechten kam es, als
Regierungstruppen die Anwesen der beiden wichtigsten Rivalen von
Präsident Ali Abdullah Saleh angriffen. In weiterer Folge kam es zu
neuerlichen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern Salehs,
bei denen mindestens zehn Menschen getötet wurden.
Ali Abdullah Saleh
befindet sich weiterhin in Saudi-Arabien, wo er sich seit dem Attentat
im Juni von seinen Verletzungen erholt. Appelle der Internationalen
Gemeinschaft an Saleh, die Macht abzugeben, verhallten bislang ungehört.
Aber die Demonstrationen im Jemen gehen weiter: Im Zentrum Sanaas
versammelten sich erneut Tausende Menschen und skandierten Parolen wie:
“Saleh, wir bringen dich vor Gericht”, oder: “Revolution ist der einzige
Weg, um die Unterdrückung zu beenden.”
22 September 2011 - 20:30
News ID: 267401
Trotz der vereinbarten Waffenruhe ist es im Jemen erneut zu blutigen Zusammenstößen zwischen den Regierungstruppen und Demonstranten gekommen.