Ayatollah Khamenei empfing Samstagnachmittag den iranischen
Präsidenten Dschalal Talebani und sagte: Trotz des arroganten Auftretens
Amerikas, zeigen die Entwicklungen in der Region, das die Nahostpolitik
Washingtons wankt. Die Völker müssen diese Tatsache für sich nutzen.
Das geehrte Staatsoberhaupt fügte hinzu: Die Geschlossenheit irakischer
Gruppen wird ihre Position stärken. Die Amerikaner setzen auf die
Differenzen unter den irakischen Gruppen, um weiter im Irak zu bleiben;
so sollten diese Gruppen wachsam und bedacht von ihre
Meinungsverschiedenheiten lassen und die Pläne Amerikas vereiteln.
Ayatollah Khamenei äußerte sich zufrieden über die konsequenten Schritte
der Regierung und der Nation im Irak zur Bewältigung ihrer Probleme:
Die große irakische Nation und ihre Verantwortlichen haben die Engpässe
und Schwierigkeiten hinter sich gelassen. Sie verlassen nun die
schwierigen Zeiten und sollten mit Geduld und Tapferkeit die restliche
Probleme ebenfalls lösen.
Ayatollah Khamenei betonte des Weiteren den Ausbau der Beziehungen
zwischen Irak und Iran. Manche versuchten, diese Beziehungen zu
schwächen und sahen sie als gescheitert. Doch die tiefe religiöse und
kulturelle Verbundenheit zwischen beiden Völkern wird mit jedem Tag
größer.
Der Präsident Iraks Talebani wies seinerseits auf die historischen
Gemeinsamkeiten beider Völker hin und sagte: Die politischen,
wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Teheran und Bagdad
entwickeln sch und wir hoffen, dass die irakische Infrastruktur mit der
technischen Hilfe und die Erfahrungen Irans wieder aufgebaut wird.
Talebani fügte hinzu: Die irakischen Gruppen und Parteien sind sich
hinsichtlich Fortschritt und Wohlstand Iraks einig, sie alle sind gegen
eine Verlängerung der amerikanischen Militärpräsenz in ihrem Land.
25 Juni 2011 - 19:30
News ID: 249545
Das geehrte Staatsoberhaupt der islamischen Revolution nannte die intervenierende und expansionistische Präsenz der USA den Ausgangspunkt der Probleme im Irak und in der Region.