13 Juni 2011 - 19:30

Iran verurteilt jedwede Intervention in die Angelegenheiten der Länder der Region. Dies sagte Ramin Mehmanparast heute Dienstag bei seiner wöchentlichen Pressekonferenz mit in- und ausländischen Reportern in Teheran.

In Bezug auf eine mögliche amerikanische Intervention in Syrien sagte Mehmanparast: Die gegenwärtigen Umwälzungen in Syrien sind eine innere Angelegenheit und die USA haben nicht das Recht auf eine militärische Einmischung, das gilt für alle Länder der Region insbesondere aber für Syrien. Der Aufstand der Bürger in der Region und die Welle des islamischen Erwachens haben die Interessen des zionistischen Regimes und dessen Verbündeten allem voran der USA in Gefahr gebracht. In Bezug auf den Brief des IAEA-Generalsekretärs Yukio Amano sagte Mehmanparast: Die Standpunkte Irans in Bezug auf die Friedfertigkeit des iranischen Atomprogramms wurden der Wiener Behörde mitgeteilt. Sämtliche Berichte der IAEA haben immer wieder die Atomaktivitäten Irans als friedlich bezeichnet. In Bezug auf die Äußerungen des US-Botschafters in der Republik Aserbaidschan über die Gas-Pipeline unter dem Kaspischen Meer sagte er: Die Anrainerländer des Kaspischen Meeres müssen Fragen dieses Gewässers und dessen Rechtsstatus auf ihre Tagesordnung setzen und jede Beschlussfassung ohne Einstimmigkeit ist nicht umsetzbar. Zum dritten Wahlsieg der AKP in der Türkei bemerkte der iranische Außenamtssprecher: Der Wahlsieg der AKP in der Türkei ist ein Zeichen für die Würde und den Willen der Bürger des Landes auf ihrem Weg Richtung Fortschritt und ernsthafter Präsenz auf verschiedenen Szenen.