10 Juni 2011 - 19:30

Chef der palästinensischen Autonomiebehörde hat die Notwendigkeit der Umsetzung des Nationalen Versöhnungsabkommens unter den Palästinensern unterstrichen.

  Laut der iranischen Nachrichtenagentur "Fars News" erklärte Mahmud Abbas bei einem Treffen mit "Mohammed Barka", einem arabisch-stämmigen Knesset –Abgeordneten, in Ramallah im Westjordanland: "Trotz allem Druck haben wir uns für Nationale Versöhnung entschieden, denn sie ist unsere strategische Wahl."
Abbas fügte hinzu, wenn sich Israel gegen die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen auf der Grundlage von Nato-Resolutionen stelle, dann bliebe uns die Alternative, die Anerkennung des Palästinenserstaates in den Grenzen von vor "Sechstagekrieg", also vor Juni 1967, von der UNO-Vollversammlung im kommenden September entscheiden zu lassen.
"Mohammed Barka" würdigte bei diesem Treffen die Haltung Abbas und anderer palästinensischen Führer bei der Lösung des innerpalästinensischen Streits.
Anfangs Mai unterzeichneten die beiden großen Palästinenserbewegungen "Hamas" und Fatah" unter ägyptischer Vermittlung ein Versöhnungsabkommen.