27 April 2011 - 19:30

In Libyen sind bei Anschlägen der Gaddafi-Truppen erneut viele Menschen gestorben.

Der jüngste Beschuss der von Aufständischen kontrollierten libyschen Stadt Misrata durch Regierungskräfte hat am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur " Reuters" mindestens zwölf Menschen, darunter zwei Frauen, das Leben gekostet. er Berufung auf Ärzte meldet, wurden die Opfer in ihren Häusern getötet. Die Stadt soll mit Grad-Raketen oder Panzergranaten angegriffen worden sein.
Die Küstenstadt Misrata, 210 Kilometer östlich von Tripolis, ist in den vergangenen Wochen zum Schauplatz von Kämpfen zwischen Gaddafi-treuen Truppen und Aufständischen geworden. Am Dienstag unternahmen die Gaddafi-Truppen einen weiteren Versuch, die Stadt zu stürmen.
In Libyen war es Mitte Februar zu Massenprotesten gegen den ِDiktator Muammar Gaddafi gekommen.
Mit der Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates vom 17. März wurde eine Flugverbotszone über Libyen verhängt und faktisch ein militärisches Eingreifen in diesem Land ermöglicht. An der am 19. März gestarteten Militäroperation, die seit dem 31. März von der Nato geführt wird, sind England, Frankreich, die USA, Kanada, Belgien, Italien, Spanien, Dänemark und Norwegen beteiligt.