18 April 2011 - 19:30

Eine Anzahl von Menschenrechtaktivisten will durch Präsenz im Gewässer von Gaza die palästinensischen Fischer unterstützen und diesen bei der Durchbrechung der von Israel verhängten Seeblockade helfen.

  Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wird am Mittwoch die "Oliva", ein Boot mit internationaler Crew bestehend aus spanischen, belgischen, italienischen und US-amerikanischen Aktivisten die Fischer im Gewässer des Gazastreifens begleiten. Verletzungen des internationalen Rechts durch israelische Kräfte  sollen beobachtet und dokumentiert werden. Dabei soll auch versucht werden, den Zugang der Palästinenser zu Fischgründen auszubauen. Das zionistische Regime hat seit der "Operation "Gegossenes Blei" den Zugang der Palästinenser zu diesen Gebieten einseitig auf drei nautische Meilen reduziert. Das bedeutet eine dramatische Reduzierung der in den Oslo-Vereinbarungen beschlossenen 20-Meilengrenze. Die palästinensischen Fischer werden von der israelischen Marine durch Schüsse, Beschlagnahme ihrer Boote und Gerätschaften sowie durch Verhaftungen bedroht. Bislang sind mehrere palästinensische Fischer durch israelische Angriffe in den Gewässern von Gaza getötet bzw. verletzt worden.