16 April 2011 - 19:30

Die bahrainische Friedensaktivistin Zainab al Khawaja, wurde nach mehrtägigem Hungerstreik ins Krankenhaus eingeliefert.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, soll die Friedensaktivistin Zainab Al Khawaja, die vor mehreren Tagen einen Hungerstreik angefangen hatte, um gegen die Verhaftung ihres Vaters zu demonstrieren, ins Krankenhaus eingeliefert.
Die 27-Jährige soll aus Protest gegen die Verhaftung ihres Vaters, Abdulhadi Al Khawaja, einem prominentem,bahrainischem Oppisitionsführer, in Hungerstreik getreten sein.
Angaben der Familie zu Folge, sollen die Menschenrechtsaktivisten am 9.April in die Residenz der Familie eingedrungen sein, und den Familienvater sowie den Ehemann der Aktivistn verhaftet und entführt haben.
Zainab hatte die Einnahme von Nahrung seit letzter Woche verweigert, und klagte über starke Schmerzen. So ein Mitglied der bahrainischen Jugendgeselschaft für Menschenrechte. "Sie hatte einen sehr schwachen Puls und musste daher ins Krankenhaus eingeliefert werden."
"Wenn mein Vater getötet wird, dann will ich auch sterben." So sagte sie in einem Interview, welches kürzlich geführt wurde. "Ich sterbe lieber mit Ehre, anstatt ein Sklave für das Khalifa-Regime zu sein." So sagte sie über die bahrainische Führung, die bereits seit mehr als 40 Jahren im Amt ist.
Viele Menschen wurden seit Beginn der Massenbewegung am 14. Februar getötet. Angeführt von saudischen Truppen werden jegliche Art von Protesten oder Organisierungen gegen die Regierung mit extremer Gewalt niedergeschlagen. Khawaja schrieb in einem offenem Brief an den US-Präsidenten Barak Obama, die Regierung in Manama unter Druck zu setzen, ihren Vater zu befreien. Dies soll bereits vor Beginn ihres Hungerstreiks verkündet worden sein.
Washington jedoch, schweigt weiterhin über die Geschehnisse des Blutvergiessens.  Sie sagte dass die Zusammenarbeit Washingtons mit Manama in der kürzlich gemahten Stellungnahme ersichtlich sei. Sie bezog sich dabei auf eine Stellungnahme von US-Außenministerin Hillary Clinton, die das Hinzuziehen von Truppen aus dem Ausland als legitimes Recht der bahrainischen Regierung ansieht.
"Doch rechtlich gesehen und dem Vertrag zu Folge dürfen diese Truppen nur für Angreifer aus dem Ausland eingesetzt werden."