15 April 2011 - 19:30
News ID: 236898
Bahrainische Menschenrechtsaktivisten berichten von Folter die sie in Gefangenschaft in Manama an Leib und Seele erfahren hatten.
Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen bahrainische Menschenrechtsaktivisten über Folter die ihnen in der Haft in Manama angetan worden ist berichtet haben.
Maryam al Khawaja, eine Menschenrechtsaktivistin aus Bahrain rief die Behörden dazu auf, die Folter an den Demonstranten zu unterlassen, und Demonstranten sowie Oppositionsanhänger aus der Haft zu entlassen.
"Innerhalb von etwa 10 Tagen sahen wir vier Menschen die für Tot erklärt worden waren. Die erste Person soll einer Zelle angehört haben, die zweite Person soll ein Problem in der Haftanstalt verursacht haben, die dritte Person soll ebenfalls einer Zelle angehört haben, die vierte Person soll an Nierenversagen gestorben sein."
"Doch als wir die Leichen begutachteten, als diese an die Familien übergeben worden, sahen wir Foltermerkmale an ihren Körpern, Brandwunden, Platzwunden. Aufgrund dessen glauben wir eher daran, dass diese Aktivisten an der schweren Folter gestorben sind, und nicht von den Gründen die von der Regierung angegeben wurden."
Al Khawajas Schwester Zeinab soll aus Protest der Verhaftung ihrer Familienangehörigen in Hungerstreik getreten sein. Sie demonstrierte dadurch gegen die Verhaftung durch das Regime.
"Meine Schwester begann einen Hungerstreik, ich glaube es ist der vierte Tag nachdem mein Vater brutalst zusammengeschlagen wurde, und ohnmächtig verhaftet wurde. Auch meine zwei Schwiegerbrüder wurden verhaftet. Mein Onkel war bereits vor drei Wochen verhaftet worden. Wir haben keine Informationen über seinen Verbleib."