11 März 2011 - 20:30

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, befürwortet ein Eingreifen internationaler Kräfte in Libyen.

«Ich rede von einer humanitären Aktion. Es geht darum, mit einer Flugverbotszone dem libyschen Volk in seinem Freiheitskampf gegen ein zunehmend menschenverachtendes Regime beizustehen», sagte Mussa dem Magazin «Spiegel». Wer die Zone militärisch durchsetzen würde, richte sich nach der Beschlusslage im UN-Sicherheitsrat. Die Arabische Liga kommt am Samstag in Kairo zu Beratungen über die Lage in Libyen zusammen. Dort gehen die Truppen von Staatschef Muammar al-Gaddafi mit brutaler Gewalt gegen Regimegegner vor. «Gaddafi fehlt die Einsicht, die Tunesiens Präsident Ben Ali und Ägyptens Staatschef Mubarak mit ihren Rücktritten gezeigt haben», sagte Mussa.