Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichet, sollen im palästinensischen Gazastreifen seit drei Tagen Einwohner Gazas damit begonnen haben, ägyptischen Soldaten, die im Gazastreifen festsitzen, zu bedienen. Unterirdische Tunnelschächte, durch die Nahrung "geschmuggelt" wurde, seien nicht mehr im Takt. Händler aus Gaza sendeten den Berichten zu Folge auch Eier und andere Nahrungsmittel nach Ägypten, wo die Händler aufgrund der Lieferengpässe wegen der Revolution nicht in der Lage sind ihre Regale zu füllen. Seit 2006 sind die Palästinenser im Gazastreifen isoliert. Nachdem im Jahre 2007 die internationale Gemeinschaft eine einseitige Blockade errichtete, werden in Gaza und anderen Teilen Palästinas keine Nahrungsmittel und medizinische Medikamente angeboten. Der Grenzübergang Rafah war die einzige Grenze über die Ein- und Ausreisen in und aus dem Gazastreifen vorrangingen. Seit etwa 12 Tagen halten die Ägypter Proteste und Kundgebungen gegen die ägyptische Regierung des Diktators Hosni Mobarak ab. Bisher wurden 300 Menschen getötet, und mehr als 1000 verletzt.
4 Februar 2011 - 20:30
News ID: 224583
Seit knapp drei Tagen, bedienen die Einwohner Gazas die ägyptischen Soldaten, die im Gazastreifen isoliert wurden, als in Ägypten die Revolution begann.